Unsere Philosophie ist es, bei unseren Patienten solange wie möglich die eigenen Gelenke zu erhalten, da nach Einsetzen eines Kunstgelenkes, dieser Weg nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Zu den Vorgehensweisen des Gelenkerhaltes gehört es, bei Arthrose oder Knorpelschäden im Frühstadium durch konservative Massnahmen wie Schmerzmittelgabe, Physiotherapie, Stosswellen- oder Ultraschalltherapie, weitergehende medikamentöse Behandlung oder medizinische Trainingstherapie, die Gelenke zu stabilisieren und beweglich zu erhalten, sowie die Muskulatur aufzubauen. Es können dann mit Injektionen in die Gelenke (Hyaluronsäure oder Eigenblut, ACP) noch Symptome gelindert und Zeit gewonnen werden. Wichtige operative Massnahmen sind Gelenkspiegelungen (Arthroskopien), bei denen „kleinere“ Massnahmen wie Schleimhautentfernungen, Meniskusteilentfernungen oder auch Kreuzbandersatzverfahren durchgeführt werden können. In langer Tradition führen wir diese Eingriffe auch in örtlicher Betäubung durch.

Wir bieten hier im Rahmen des Gelenkerhaltes Arthroskopien an allen Gelenken des Körpers an. Möglich ist dies an folgenden Gelenken: Sprunggelenk, Kniegelenk, Hüftgelenk, Ellenbogengelenk und Schultergelenk.

Der nächste Schritt in der Behandlung sind dann knorpelaufbauende Verfahren, zum Beispiel die Mikrofrakturierung nach Steadman (Vail, Colorado) die Knorpelzelltransplantation (ACT) oder knorpelaufbauende Verfahren mit Kollagenmembranen (AMIC). Die Gelenkspiegelungen sowie knorpelaufbauende Verfahren können selbstverständlich miteinander kombiniert werden.

Hierzu gehören auch achskorrigierende Eingriffe insbesondere an den Kniegelenken, wo wir durch Korrekturoperationen gravierende O- oder X-Beinfehlstellungen beseitigen können und dafür sorgen, dass die Gelenke noch für Jahre nicht künstlich ersetzt werden müssen. Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum der konservativen und operativen Therapie, in Einzelfällen auch an den Hüftgelenken (Impingementchirurgie, Umstellungsoperationen), Schulter- oder Sprunggelenken.